Eines der vier Museen der Pinakothek der Moderne wurde 100 Jahre alt.
Die Bedeutung mancher Schätze versteht man erst mit der Zeit. Oder mittels eines Festaktes.
Der gestrige Festakt zum 100. Geburtstag der Neuen Sammlung war so ein Moment. Am 27. März 1926 eröffnete Die Neue Sammlung ihre erste Ausstellung. Ein Jahrhundert, welches mit all seinen politischen Strömungen, gesellschaftlichen Veränderungen und Stilformen in Design abgebildet in der Neuen Sammlung seinem Platz gefunden hat.
Im Alltag vermischt sich die Bedeutung von stilprägendem Design oftmals mit der Banalität seines täglichen Gebrauchs – beim gestrigen Festakt aber wurden Vasen, Stühle, Autos oder die Logos von Kraftstoffkonzernen zu Stars.
Am 27. März 1926 eröffnete das älteste Designmuseum der Welt seine Pforten
Noch mehr gefeiert aber wurden die Menschen, die diese Sammlung lebendig halten, weiterentwickeln und in die Zukunft führen: allen voran Frau Prof. Dr. Angelika Nollert mit ihrem engagierten Team.
Wir hörten begeisternde Reden, u.a. vom Bayrischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume, welche allesamt deutlich machten, dass Die Neue Sammlung eine Vormachtstellung unter den Designmuseen der Welt einnimmt, welches ohne die Förderung von Mäzenen, Sammlern und leidenschaftlichen Kunstfreunden so nicht möglich gewesen wäre.
Ad multos annos! – so endeten einige Festredner ihre Laudatio und wir Gäste wurden jedesmal aufs Neue mitgerissen, wenn wir die leidenschaftliche Begeisterung heraushörten, mit der die Menschen sich für die Weiterentwicklung dieses Museums stark machen – auch mit spannenden inklusiven Ansätzen.
Der folgende Gang durchs nächtliche Museum war besonders schön: in der Rotunde feierten die Gäste und wir konnten ungestört die Exponate bewundern.
Ein erfüllender Abend mit Kunst und Freunden.
Fotos: Wolf Heider-Sawall















